Frøya 2013

 

Vorbereitung auf Frøya 2013

Nun ist es wieder soweit. Auf geht’s nach Frøya! Auch 2013 schauen wir im Havfiskecenter vorbei und hoffen auf einen guten Fang. Nachdem Micha und sein Team in Hellesøy so erfolgreich waren, hoffen wir natürlich auf ähnlich gute Ergebnisse.
Davor steht aber erst einmal die Anreise. Los geht’s am 31.05.2013 um 07:45 Uhr von Sassnitz nach Trelleborg mit der Fähre. Dann weiter durch Schweden nach Finnskogen in Norwegen, wo wir eine Zwischenübernachtung einlegen, bevor wir dann am nächsten Tag auf die zweite Etappe nach Frøya starten.

Weg nach Frøya zweiter Teil
Route 2. Teil

 

31.05.2013 – Frühes Aufstehen

Die Fähre startete pünktlich um 07:45 Uhr

Begrüßung"
Begrüßung
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Abfahrt aus Saßnitz

 

31.05.3013 – Erste Etappe ist geschafft

Es war ein langer Tag, aber wir sind gut in Finskogen angekommen. In Schweden war es ein wunderschöner Sommertag. An der Grenze zu Norwegen überraschte uns dann doch ein Regenschauer. Zum Schluss war die Strecke dann nur noch lang. Morgen früh geht es dann gegen 07:00 Uhr weiter nach Frøya.

Quartier
Quartier
Am See
Am See

 

01.06.2013 – Guten Tag Frøya

Nach einem frühen Start um 06:00 Uhr, trafen wir um 14:20 Uhr im Havfiskesenter ein. Nach dem Bezug des Hauses 3 ging’s gegen 16:30 Uhr endlich hinaus zur ersten Angeltour. Das Wetter war zwar bedeckt, jedoch wenig Wind und es regnete erst auf der Rückfahrt. Den ersten Fang machte Torsten mit einem Seelachs. Insgesamt gab es mehrere prächtige Pollacks und einige schöne Dorsche. Für den Höhepunkt des Tages sorgte aber Andre mit seinem Heilbutt! Gegen 01:00 Uhr gab es dann ein warmes Essen. Kein schlechtes Ergebnis also für den ersten Tag, die Aussichten sind also positiv.

Bootsanleger

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02.06.2013 – Viel Regen und wenig Fisch

Der Tag endete wie er begann, mit wenig Fisch. Nach einem ausgiebigen Frühstück waren wir guter Dinge. Voller Elan steuerten wir alle zuvor besprochenen Fangpunkte an. Wir waren vor Ort, der Fisch leider nicht. Ziemlich enttäuscht (nur ein Dorsch) kehrten wir zurück. Am Nachmittag setzte intensiver Regen ein. Gegen Abend stieß Thomas dazu, so dass die Truppe nun vollständig war. Voller Ideen bzgl. neuer Fangplätze ging’s ab 19:30 Uhr auf die zweite Tour des Tages. Die Ergebnisse bei Dauerregen waren allerdings etwas ernüchternd. Die Vertreter ihrer Art ließen sich fast einzeln in der Fischkiste begrüßen (gr. Seelachs, Schellfisch, Dorsch, Pollack). Also für den betriebenen Aufwand eher enttäuschend. Die gute Stimmung leidet allerdings nicht.

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03.06.3013 – Volltreffer am 33er

Das Frühstück war ausgiebig aber kurz, denn es zog uns zur nächsten Angeltour. Das Wetter hatte aufgeklart und die Anzüge waren fast trocken. Leider verlief die Tour nicht ganz erfolgreich. Nur 6 Fische verirrten sich in die Boote. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Auszeit ging’s erneut raus zum Nachtangeln (bei Abendsonne). Am 33er Punkt gab es endlich die lang ersehnte Fangquote. Der Pollack war auf der Jagd, wir waren es auch. Gegen 04:00 Uhr morgens waren wir wieder im Quartier. Mit Nachbereitung war die Nachtschicht dann komplett.

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04.06.2013 – Harald V. auf Frøya

König Harald V. besuchte heute in Nordskag auf Frøya eine Lachsfabrik. Eine Auszeit vor der nächsten nächtlichen Angeltour nutzend, haben wir den Empfang besucht und ein paar schöne Impressionen eingefangen.
Am Abend ging es dann wieder hinaus zu den bereits gestrigen erfolgreichen Angelpunkten. Auch diesmal war der Pollack wieder auf der Jagd. Wenn auch nur kurz, aber es reichte uns, um eine gute Kiste zu füllen. Auf die „Pink Lady“ war an dieser Stelle Verlass. Daher war diese Nacht auch nicht so lang.

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05.06.2013 – Alles Dorsch oder was?

Nach den nächtlichen Angeltouren wird die benötigte Regenerationszeit immer länger. Frühstück gab es heute erst gegen 13:00 Uhr. Den Wind immer im Blick blieb auch am Nachmittag Zeit zum Entspannen, welche von der Crew unterschiedlich genutzt wurde. So wurde geschlafen, ferngesehen, gebloggt oder die Zeit für eine kleine Angeltour genutzt.
Das Wetter wurde zum Abend immer besser, so dass wir gegen 19:00 Uhr zum Nachtangeln starteten. Es war eindeutig die Nacht des Dorsches. An den Stellen, wo wir die Tage zuvor überwiegend nur Pollack geangelt haben, wurde nun fast ausschließlich Dorsch gezogen. Dieser kämpfte häufig wie ein Pollack und nahm zwischendurch noch einmal kräftig Schnur. Aber auch diesmal war wieder Geduld gefragt. Die Phase, wo der Fisch biss, war meist nur kurz, dann aber intensiv. Dazwischen gab es, trotz mehrfacher Positionswechsel unsererseits, wenig Aktivität. Schwerpunkt war wieder der 33er Berg im Westen am Fjordausgang.

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06.06.2013 – Starker Wind

Im Laufe der bisherigen Tage lässt sich feststellen, dass der Bedarf an Mindestschlaf auf ein Mindestmaß von knapp 6 Stunden regulieren lässt. Die letzte Nacht dauerte von 06:00 bis 11:45 Uhr, wobei Früfaufsteher nicht mit einberechnet wurden. Die Rückkehr in den normalen Rhythmus scheint im Hinblick auf die Rückfahrt und die nächste Arbeitswoche doch wohl angebracht.
Der Windfinder ließ vor dem ankündigten Sturm (5 Bft) noch ein kleines Zeitfenster zu, welches wir nutzen wollten. Aber es zeigte sich recht schnell, dass alle Prognosen zu optimistisch waren. Wir brachen die Ausfahrt ab, da die Wellen zu hoch waren (Wellen hatten überwiegend Schaumkämme). So blieb nur das schöne Wetter an Land zu nutzen. Auch eine Abendfahrt war nicht mehr möglich.

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07.06.2013 – Abschluss mit Enttäuschung

Der Tag begann mit viel Sonne, allerdings auch mit kräftigen Wind. Das spielte für uns diesmal keine Rolle mehr, da das Säubern der Boote und der persönlichen Angelausrüstung auf dem Plan stand. Insoweit war die Stimmung ganz entspannt, bis die Abrechnung der Boote anstand. Der Betreiber stellte uns insgesamt 8 Kanister in Rechnung, welche von uns jedoch nachweislich nicht verbraucht wurden. Die Art und Weise, aber auch sein Umgangston in der Diskussion fügen sich leider in den Gesamteindruck ein, welchen wir in den letzten Jahren von der Betreuung vor Ort erhalten haben. Wir behalten uns daher vor, im nächsten Jahr eine andere Anlage zu wählen. Es bleibt anzumerken, sich künftig die Bereitstellung sowie den persönlichen Verbrauch des Benzins tageweise gegenseitig auch quittieren zu lassen.

Hiermit geht nun unsere diesjährige Angeltour in Norwegen so langsam zu Ende. Es hat riesig Spass gemacht, war aber auch ein wenig anstrengend. Wir hatten eine super Truppe und freuen uns auf eine weitere Angeltour in Norwegen.

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