Frøya 2012

Route nach Frøya

Nach den ganzen Vorbereitungen ergibt sich jetzt folgende Route:
15.05.2012

  • Treffen in Saßnitz
  • Abfahrt der Fähre, Saßnitz nach Trelleborg 07:45 – 11:45 Uhr
  • Zwischenstopp in Tangenodden-Camping
, Tangenveien 54, 2337 Tangen,
    Telefon: +(47) 90 19 89 17

16.05.2012

  • Ankunft am Ziel: Frøya Havfiskesenter

Adresse: Frøya Havfiskesenter, Klungervika, 7273 Norddyrøy

23.06.2012

  • Rückfahrt von Frøya
  • Zwischenstopp in Stenungsund, Schweden

Adresse: STF Vandrarhem (STF Gästehaus) Stenungsund, Tollenäs, 44491 Stenungsund

24.06.2012

  • Abfahrt der Fähre von Trelleborg nach Saßnitz 12:45 Uhr
  • Ankunft in Saßnitz gegen 17:30 Uhr

 

Samstag, 16.06.2012

Gleich früh um 07:00 Uhr ging es von der Zwischenübernachtung in Tangenodden-Camping in Richtung Fröya weiter, wo wir gegen 17:00 im Havfiskesenter ankamen. Nach dem Bezug der Quatiere und einer kurzen Bootseinweisung ging es bereits um 19:30 Uhr hinaus zur ersten Angeltour. Das herrliche Wetter mit einer nicht untergehenden Sonne bot sich förmlich dafür an. Unser Zielfisch war der Pollack, welchen wir nach dem „abklappern“ einiger markanter Stellen dann auch fingen. So war es bereits Sonntag früh, als wir zum Havfiskesenter zurückkehrten. Nach dem Säubern und Filetieren der Fische war es dann bereits 06:00 Uhr als der erste Tag für uns in Fröya zu Ende ging.

Unterkunft
Eingang der Unterkunft in Tangenodden-Camping
Vorbereitung
Vorbereitung auf die Ausfahrt
Starker Beginn
Der erste Auswurf gleich ein Fang
Wieder Pollack
Zielfisch Pollack

 

Sonntag, 17.06.2012

So richtig viel Schlaf gab es nicht, denn das gute Wetter trieb uns wieder aufs Wasser. Nach einem kräftigen Frühstück war diesmal Zielfisch hauptsächlich Dorsch und Köhler. Für das Higlight des Tages (obwohl dieser noch nicht beendet ist) sorgte allerdings Jean-Marie mit seinem Fang. Der Heilbutt war ein „echter Kämpfer“ und hatte 80 cm. Nach der Rückkehr zum Quartier und einem Abendessen wollen wir nochmals das schöne Wetter nutzen und wieder aufs Wasser, da die Aussichten für die nächsten Tage nicht so vielversprechend erscheinen.

Highlight Heilbut
Der Fang des Tages
Wir waren das nicht
Altes Wrack im Fjord

Nachtrag:
Der Fisch ließ ein wenig auf sich warten, aber am Ende war es doch reichlich. Die Nachbereitung zog sich folglich hin, so dass es wieder eine komplette Nachtschicht gab.

Mitternacht
Mitternacht

 

Montag, 18.06.2012

Trotz der kurzen Nacht gab es im Team gute Laune. Das Wetter war besser als die Vorhersagen, deshalb fiel der Weg aufs Wasser leicht. Dort gab es sogar eine Zeitlang Sonnenschein, was allen Teams gut gefiel. Den Fischen aber irgendwie nicht, denn die ließen sich fast gar nicht blicken. So war es den ganzen Tag über für uns sehr mühsam. Am Ende sprang für das Team „Schwerin“ als Zielfisch hauptsächlich nur Köhler heraus.

P.S. Highlight des Tages war der Rotbarsch von Jean-Marie.

Rotbarsch
Rotbarsch
Kurze Pause
Kurze Pause
Guter Fang
Guter Fang
Torsten gleich mit einem Pollack (?)
Torsten gleich mit einem Pollack (?)
Schweriner Team
Schweriner Team
Micha mit diversen Köhlern
Micha mit diversen Köhlern
Vorbereitung aufs Fietieren
Vorbereitung aufs Fietieren
Filetstücke
Filetstücke

Dienstag, 19.06.2012

Heute bestätigen sich leider die Vorhersagen, denn das schlechte Wetter ist tatsächlich da. Windstärken von bis zu 6 Windstärken (Bft) machen eine Ausfahrt nicht möglich. Wir nutzen den Tag jedoch um Kleinigkeiten im örtlichen Laden einzukaufen, E-Mails zu beantworten, Fleisch für den heutigen gemeinsamen Grillabend vorzubereiten und natürlich um über Fischfang zu fachsimpeln. Welche Montage ist die Beste? Gute Erfahrungen haben wir bisher mit roten und grünen Gummifischen gemacht. Aber auch andere Farben sind „fängig“. Es muss einfach laufend die Montage gewechselt und immer wieder neu probiert werden. Pilken lohnt sich nach unseren Erfahrungen nicht.

Blogger im Einsatz
Blogger im Einsatz
Blick über die Anlage "Havfiskesenter"
Blick über die Anlage „Havfiskesenter“

 

Mittwoch, 20.06.2012

Heute waren wir natürlich durch den wetterbedingten Ruhetag besonders motiviert. Die äußeren Bedingungen stimmten, nur der Fisch wollte sich nicht so richtig mit unseren Ködern anfreunden. Der Fang verlief schleppend. Nachmittags gelangen dann einige gute Drills, so dass doch noch ein wenig Fisch in die Bootskiste kam. Noch am Nachmittag dann wieder das gewohnte Bild: Rückfahrt zum Havfiskesenter, Säubern und Filetieren der Fische.

„Hailight“
Gegen Abend gab es dann noch eine geführte Tour Richtung offenes Meer westlich von Fröya. Den Erfahrungen nach ein Revier mit viel Fisch, aber mit kleinen Booten schwer zu erreichen, da schon ziemlich weit auf der offenen See gelegen. Das Wetter war nicht so vielversprechend. Es gab viel Wind, welcher die Boote kraftvoll über die Wellen schob, was sich in einer knallharten Ladung des Bootes auf dem Wasser äußerte. Beim Fischfang gab es leider eine Fortsetzung des Verlaufes bisherigen Tages, so dass dieses Angelrevier unsere Erwartungen an diesem Tage nicht erfüllen konnte. Ein „Hailight“ gab es bei dem vielen Leerlauf aber doch: Micha gelang der Fang eines ca. 1m großen Dornhaies. Alle Beteiligten waren beeindruckt von diesem eher seltenen Fang.

Punktsuche
Punktsuche
Nachttour auf der offenen See
Nachttour auf der offenen See
Dornhai
Dornhai
Große Truppe beim Fußballschauen
Große Truppe beim Fußballschauen
Pausengespräche
Pausengespräche

 

Donnerstag, 21.06.2012

Trotzdem die vergangene Nacht wegen der nächtlichen Ausfahrt sehr kurz war, wollten wir keine Zeit verlieren und das gute Wetter für Fischfang nutzen, denn die guten Wettervorhersagen sollten nur bis zum frühen Nachmittag andauern. Auch heute Vormittag ergab das schon bekannte Bild, der Fisch hielt sich zurück. Nur durch beständigen Ködertausch und Wechsel der Fangpositionen landeten ein paar Pollack und einige kleine Köhler in den Fischkisten. Dann gelang doch noch der große Wurf. Die anderen Teams hatten eine gute Stelle mit großen Köhlern ausgemacht. In einer laufenden Reihe innerhalb einer intensiven Drift gelangen uns dann eine Menge guter Drills und diverse große Köhler kamen so an Bord. So füllten sich recht schnell unsere Kisten. Nach der Rückfahrt gibt es nach so einem Fang auch wieder viel zu säubern und zu filetieren. Der Zeitaufwand dafür ist immer beträchtlich. Aber Ausdauer und Präzession ist hier gefragt, um dann zu Hause ein gutes Filetstück anbieten zu können. Dafür großen Dank alle Teammitglieder, welche sich die Nächte im Filetierhaus um die Ohren schlagen.

Start zum Fischfang
Start zum Fischfang
Große Köhler
Große Köhler
Reicher Tagesfang
Reicher Tagesfang
Filetieren ist Präzisionsarbeit
Filetieren ist Präzisionsarbeit
Beim Filetieren ist Ausdauer gefragt.
Beim Filetieren ist Ausdauer gefragt.
Verschweißen der Filetstücke
Verschweißen der Filetstücke

 

Freitag, 22.06.2012

Nach dem gestrigen sehr guten Fangergebnis verzichteten wir auf ein erneute Ausfahrt. So konnten wir uns in aller Ruhe auf die Abfahrt vorbereiten. Dabei gab es allerdings auch noch eine Menge zu tun. So war die persönliche Angelausrüstung und der Wetteranzug von den Salzresten zu befreien. Daneben war auch das Boot zu säubern und der Fang zu verpacken. Die Sonne trug ihr Bestes dazu bei, dass Anzüge und Angelausrüstung, mit Süßwasser gereinigt, schnell wieder trockneten und das sich dieser Tag auch zu einem „echten“ Urlaubstag entwickelte. Morgen früh geht es dann wieder auf Heimfahrt!

Säubern des Bootes
Säubern des Bootes
"Armer Angler"
„Armer Angler“
Gemeinsames Foto der Bootstruppe
Gemeinsames Foto der Bootstruppe

 

Rückreise und Fazit

Nach unserer Abfahrt am 23.06.2012 gegen 07:30 Uhr aus dem Havfiskesenter erreichten wir nach einer ganzen Tagesfahrt gegen 20:00 Uhr Stenungsund in Schweden, wo wir eine Zwischenübernachtung einlegten und auf Thomas seinen Geburtstag anstießen sowie Micha sein Videotageswerk bewunderten. Micha hatte es auf der Fahrt tatsächlich geschafft, einen ersten Urlaubsfilm zusammen zu schneiden. Super Aktion! Am nächsten Morgen (24.06.2012) ging es auch wieder früh gegen 07:00 Uhr weiter in Richtung Trelleborg, wo wir rechtzeitig die Fähre nach Saßnitz erreichten. In Saßnitz trennten sich dann die Wege hinsichtlich einer weiteren individuellen Heimreise.

Fazit:
Eine schöne, aber auch sehr anstrengende Woche ging somit zu Ende. Die Fischkiste war am Ende doch vollgefüllt und wir durften mit dem Fangergebnis zufrieden sein. Aber wie hieß es unterwegs immer wieder so schön: „Die Fische springen nicht ins Boot!“ Wir mussten eine Menge für dieses Fangergebnis tun. Davon zeugen die beschriebenen „Doppelschichten“ und die ständigen Wechsel bzw. das erneute Ansteuern der einzelnen Fangpunkte. Die Unterkunft war okay, nur für aktive Blogger und Daytrader völlig ungeeignet, da W-LAN nur an der Rezeption vorhanden war. Das führte dann zu bestimmten „Notsitzungen“. Das kann auch das Havfiskesenter beim nächsten Mal besser machen!!!

Internetcafe im Havfiskesenter
Internetcafe im Havfiskesenter

Die im Sommer nicht untergehende Sonne auf Fröya ist schon ein Erlebnis und man kann schnell das Zeitgefühl verlieren. Daher waren die „Nachtschichten“ zwar körperlich sehr anstrengend, aber für den „Geist“ eine Abwechslung bzw. Erholung vom sonstigen Büroalltag.

Bis zum nächsten Mal
Bis zum nächsten Mal

Vielen Dank an die gesamte Angelcrew für die schöne Tour und ich hoffe auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Schwerin, 25.06.2012

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